Texte 2015

Die Gewinnerinnen und Gewinner

Hans-Martin HILTNER

Was mir durch den Kopf geht und ich mit Hilfe aufschreiben möchte.

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Was mir durch den Kopf geht und ich mit Hilfe aufschreiben möchte.

Ich heiße Hans-Martin und bin ein fröhlicher Mensch.
Ich lebe gern.
Ich bin fleißig. In meiner letzten Werkstatt habe ich oft TAUSEND Stück gemacht, egal ob es zusammen gesteckte Kleiderbügel waren oder Wasserflaschenstöpsel.
Ich saß gern oben auf meiner Werkbank freute mich über die über alle Werkbänke wandernden Werkstücke.

Ich arbeite seit meinem 18. Lebensjahr in geschützten Werkstätten, zuerst bei der Firma Damen-Moden, dann bei einem Computerhersteller, dann erinnere ich mich noch an die Lindenwerkstätten. Mit anderen habe ich große Töpfe geschrubbt oder die Böden gereinigt. Oft machte einer von uns einen kleinen Spaß. Seit 5 Jahren darf ich nicht mehr arbeiten. Jetzt macht meine Arbeit in der Behindertenwerkstatt ein anderer, bei dem es schneller geht.

Am wohlsten fühle ich mich, wenn meine Familie bei mir ist.
Das seidige Haar meiner lieben Nichte, das manchmal so rötlich schimmert und das ich so gerne ansehe, erinnert mich an die Lichtreflexe der goldenen Bienenwachskerzen auf unserer Pyramide, die oben an der Decke in der alten Wohnung ein Muster warfen. Jeder in diesem plauderte gern im Treppenhaus mit mir.

Nachmittags durfte ich mit Papa nach seiner Arbeit zu den Patienten mitfahren. Alle hatten große Sorgen und starke Schmerzen. Mein Papa half ihnen. Ich war mitten drin und schaute ernst. Aber wenn wir uns verabschiedeten, waren sie alle heiter und froh.
Meine Mama, auch eine Ärztin, ist so geduldig und hat mich sehr lieb. Sie redet mit mir, singt mit mir, zeigte mir, wie das Leben geht. Manchmal als junger Mann war ich zornig, wenn ich etwas nicht verstand. Dann nahm sie mich in den Arm. Und erklärte es mir nochmal. Sie traute mir zu, allein Bus zu fahren. Bis auf einmal, wo ich auf einer fremden großen Straße stand und tobte, weil ich hilflos war, klappte es gut. Jetzt hat sie keine Kraft mehr. Jetzt kann ich sie halten, wenn sie wegen ihrer Erblindung stolpert. Jetzt bin ich für sie da, jetzt halte ich ihre Hand und umarme sie.

Zu den Feiertagen gehe ich mit meiner Schwester und meiner Nichte manchmal in die Kirche. Mir gefallen die feierlichen Menschen und die Lieder mit Orgel, ich kann alle Strophen. Und auch bei den Gebeten bin ich schneller als der Pfarrer, das ist mein kleiner Spaß. Ich bin immer der erste mit dem Amen. Dann schmunzeln die Leute. Aber für mich ist das so richtig. Es ist mir wichtig zu zeigen, dass ich mir wichtige Sachen auswendig merke. Eine fremde Schreibtischfrau entschied vor 50 Jahren, dass ich nicht einmal die Sonderschule besuchen durfte, sondern ich kam in eine Tageseinrichtung. Dabei lerne ich so gerne und kann viel. Beim Spazierengehen fange ich gleich aus der Tür weg mit Liedstrophen an, das ist mein Unterhaltungsangebot, und wenn die Begleitperson, also Schwester oder Nichte oder Heimbetreuer, mitsingen, gehe ich besonders schnell. Das gefällt es mir. In einer Stunde kamen wir kürzlich auf 35 Lieder – mit nicht nur einer Strophe.

Wenn ich an den Wochenenden bei meiner Familie bin, erledige ich vielfältige Aufgaben: Ich spiele 200-er Puzzles bis zu Ende, male im Malbuch, baue Lego, fädele Perlen zu einer Kette, schreibe Wörter nach, die meine Schwester vorschreibt, klebe Bilder auf, bringe auch den Mist hinaus und helfe im Garten. Was ich verstehe, mache ich gerne, man muss es mir erklären.

Im August hatte ich eine Nierenkrebs-Operation. Ich lag 9 Tage im Krankenhaus, zum Glück legte sich meine Mutti mit ins Spital-Zimmer, dass ich nicht alleine war. Manchmal wusste der Arzt nicht gleich, wen er ansprechen soll, weil die Mutti nicht sah, dass er ins Zimmer kam und ich war noch kaum wach. Das war schon wieder lustig. Ich war gar nicht der, der ich sonst bin und es war gar nicht wie immer. Ich zitterte und versuchte jede Minute aufzustehen und die Schläuche von mir zu reißen. Aber schon am 3. Tag zwinkerte ich den Schwestern zu. Krankenschwestern sind immer nett.

Jede Woche sehe ich auch meinen jüngeren Bruder. Sein großes Auto scheppert von der lauten Musik darin. Wir fahren zu Terminen oder zu ihm nach Hause, wo drei Menschen und drei Hunde leben. Manchmal sage ich aus Versehen zu ihm Papa, weil er jetzt aussieht wie mein Papa früher. Auch zu meiner Schwester sage ich manchmal Mama, denn oft erinnere ich mich besser an früher. Die Schwester zieht dann eine Augenbraue hoch und schaut in den Spiegel. Wir reden gern von früher und von alten Freunden wie Lisl Werner, einer Gesellschafterin früher oder Emil Lang, meinem Freund, der im Haus unter uns wohnte, oder meiner Oma Emma und Oma Eva oder den Opas und Tante Martel oder Tante Hanni, und dann freue ich mich. Das ist meine Vergangenheit, ein großer Teil von meinem Leben.

Ich freue mich sehr auf das weitere Leben. Bald kann ich im Sonnenschein wieder die abgeschnittenen Fliederzweige zum Kompost bringen. Ihr denkt, 10 Mal? Ich gehe 100 Mal und es macht mir jedes Mal gleich viel Spaß. Viele sagen, ich bin ein Schelm, weil ich manchmal Sachen an andere Plätze zurück lege als erwartet. Muttis Schlafanzug liegt manchmal unter meinem Polster. Sie sucht und regt sich auf. Und freut sich dann so, wenn ich ihn etwas später bringe. Dann lacht sie den ganzen Tag.

Ist das Leben nicht schön?

Kurzbiografie

Hans-Martin Hiltner wurde am 5. Mai 1960 als erstes von vier Kindern von Dr. Regina und Dr. Gerhard Hiltner in Leipzig in Deutschland geboren.
Von 1974 bis 1977 wurde er in einer Behindertenwerkstätte als Reinigungshilfskraft ausgebildet. Wegen des Umzugs seiner Familie nach Markkleeberg begann er 1980 in der Bekleidungsfirma Damenmoden als Reinigungshilfskraft zu arbeiten.
2008 übersiedelte er in das Wohnheim Katharina von Bora, das in der Nähe der betreuten Wohnung seiner Mutter steht.

Auszug aus der Jurybegründung

„… Der eigentliche Grund für uns ist die Haltung dieses Hans-Martin Hiltner, die uns regelrecht umgeworfen hat, uns mit Staunen und Dankbarkeit erfüllt hat …“ – Jurymitglied Felix Mitterer

Silvia HOCHMÜLLER

Die Seele

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Die Seele

Meine Seele läuft mit immer davon.

Das merke ich, das krieg ich mit.

Die Seele hat keine Füße, die Seele hat Flügel.

Die Seele muss mit mir reden.

Ich war nicht einverstanden als meine Seele gegangen ist. Ich hole sie mir zurück. Nächste Woche.

Das geht mir auf die Seele, das geht mir auf die Nerven.

Mein Herz ist durcheinander.

Ich soll mich nicht fallen lassen, sonst wird es nichts.

Sonst bricht die ganze Seele zusammen. Wie ein Erdbeben, ein Vulkan.

Laudatio

Heinz Janisch
Laudatio für Silvia Hochmüller

Sehr geschätzte Damen und Herren,

ich möchte Ihnen eine Frage stellen:
Haben Sie heute Ihre Seele mit?
Ist sie da? Oder – sind Sie sich nicht ganz sicher?
Kann schon vorkommen, dass man seine Seele mal verliert, auf dem Weg, beim raschen – oft viel zu raschen- Unterwegssein durch den Alltag.
Kann schon vorkommen, dass man selber gut weiter kommt, und plötzlich merkt man: Hoppla, da fehlt doch was! Hab ich da etwas gar nicht mitgenommen oder vielleicht auf dem Weg verloren?
Kann schon vorkommen, dass man schnurstracks seinen Weg geht und sich doch verirrt, weil man auf Vieles vergessen hat, zum Beispiel auf die Umwege.
Kann schon vorkommen, dass sie einem, aus lauter Ärger, davonläuft, die Seele, so wie es Silvia Hochmüller in ihrem Text „Die Seele“ eindrücklich beschreibt.
„Meine Seele läuft immer davon“ ist da zu lesen.
Und: “Ich war nicht damit einverstanden, als meine Seele gegangen ist.“
Ich wäre auch nicht einverstanden mit so einem Verlust. Niemand von uns sollte damit einverstanden sein. Wer damit einverstanden ist, dass er seine Seele verloren hat, der hat viel nicht verstanden.
„Meine Seele läuft immer davon.“ Das ist ein Bild, das weh tut.
So will man nicht so zurückbleiben, so seelenlos.

Es ist ja schon erschreckend genug, dass einem da und dort Menschen begegnen, die so wirken, als hätte sich ihre Seele bereits aus dem Staub gemacht. Solche Menschen lassen einen oft sprachlos und traurig zurück. Da will man wenigstens bei sich selber auf der Hut sein.
Silvia Hochmüller ist in ihrem beeindruckenden Text auf der Hut.
Sie schaut hin und spürt nach und merkt: Jetzt heißt es aufpassen!
„Mein Herz ist durcheinander“ ist im Text zu lesen. Eine ehrliche Bestandsaufnahme. Aber – was ist zu tun?
Ein alter Warnruf aus Kindertagen kommt einem plötzlich in den Sinn.
„Nimm dich zusammen!“ – Der Befehl von damals klingt mit einem Mal hilfreich, ja sogar tröstlich: Nimm deine Teile wieder zusammen, such das Ganze, schau, was alles zu dir gehört. Nimm dich zusammen, wie ein Puzzle, Stück für Stück, mach wieder ein Ganzes aus Dir!
Da gehört unbedingt auch die Seele dazu. Vergiss sie nicht! Sei gut zu ihr! Schau zu, dass sie dir nicht davonläuft, weil sie so gar nicht zufrieden ist mit dir und deiner Unruhe und deinem Durcheinandersein.
Silvia Hochmüller hat die Jury nicht nur mit ihrem Text „Die Seele“ beeindruckt. Die ganze Text-Gruppe, die sie geschickt hat erschien uns beim Lesen lobenswert und preiswürdig,
„Bei der Freude bin ich nervös“ heißt es in einem Text über die Freude. “Ist die Freude zu Ende oder geht sie noch weiter? Schwierig. Freude war am Freitag in Freistadt.“
Da war sie spürbar, die Freude, punktgenau, an diesem Freitag in Freistadt. Wo die Freude anfängt und wo sie zu Ende geht? Wer vermag es zu sagen? Eine gute, schwierige Frage. So wie die Frage nach der Seele.

„Ich bin nicht glücklich“ – so lautet die Überschrift zu einem anderen Text. Es ist nicht einfach, mit der Freude, manchmal spürt man eben wirklich, dass sie zu Ende geht.
„Heute ist ein dummer Tag, seit gestern schon.“

In einem anderen Text denkt die Autorin über den Glauben nach: „Wenn Sturm ist, merk´ ich den Glauben“ ist da zu lesen.
In einem anderen Text macht sie sich Gedanken über „Das „Geheimnis“:
„Gestern hab´ ich eines geholt. Es war ganz leicht.“
So leicht, wie die Seele möchte man sagen, die –wahrscheinlich, weil sie so leicht ist – so leicht verlorengeht.
Fünf Texte ohne Namen, versehen mit einer Nummer, sind der Jury vorgelegen. Wir alle waren uns einig, dass einer dieser Texte einen Preis erhalten soll.
Ich wurde für die Laudatio ausgewählt, ohne zu wissen, wer diese wunderbaren Texte verfasst hat.
Inzwischen weiß ich es, und ich freue mich doppelt.
Zum einen, weil es großartige Texte sind. Zum anderen, weil ich Silvia Hochmüller kenne.
Gemeinsam mit dem Künstler Robert F. Hammerstiel durfte ich zehn Jahre lang im Rahmen von Workshops in St. Pius in Steegen-Peuerbach in der dortigen Caritas-Einrichtung Fotografie-und Schreibkurse abhalten. Es waren spannende Wochen, in denen wir die Medien Fotografie und Literatur miteinander verbunden haben.
Einmal war auch Silvia Hochmüller mit dabei, die sich sonst aber vor allem in der Bildhauer-Gruppe als hervorragende bildende Künstlerin gezeigt hat.
Silvia Hochmüller ist Bildhauerin, sie ist Schriftstellerin, sie ist eine Frau mit vielen Talenten.

Zu meiner großen Freude ist aus unserer damaligen Foto-Literatur-Gruppe auch bei den Ehrenpreisen ein Teilnehmer dabei, Herbert Schinko mit einem Text über die „Stille“.
„Die Stille soll schön bleiben. Die Stille ist mir lustig“, schreibt er in seinem Text, von dem wir in der Jurysitzung auch nicht wussten, wer ihn verfasst hat.
Es ist kein Zufall, dass Herbert Schinko schon mehrmals unter den Ausgezeichneten war. Da schreibt ein Autor Texte die die Jury –Jahr für Jahr- immer wieder neu überzeugen.
Ein Kreis schließt sich. Ich freue mich für die beiden, ich freue mich für St. Pius, und ich freue mich für den heimlichen Schutzengel von St. Pius, Resi Klaffenböck, die dort die Literaturgruppe leitet und als guter Geist für Vieles zuständig ist.

Kehren wir zurück zu Silvia Hochmüller.
Sie hat ihre Schulzeit in der Landessonderschule St. Isidor und in St.Pius, beides Einrichtungen der Caritas für Menschen mit Behinderungen absolviert. Dann trat sie in die Werkstätten St. Pius ein, wo sie heute im Bereich Handwerk und Montage arbeitet.
Bei ihren Skulpturen im Rahmen der Bildhauergruppe bei den jährlichen Künstler-Workshops fiel auf, dass sie die Fähigkeit hat, mit ihren Skulpturen Geschichten zu erzählen. Das kann sie auch mit Worten. Seit dem Jahr 2011 besucht sie regelmäßig die Literaturgruppe von St. Pius.
Ich habe gesagt, Silvia Hochmüller ist eine Frau mit vielen Talenten.
Neben dem Schreiben und der künstlerischen Tätigkeit muss auch das Singen beim Chor St. Pius und ihre Mitwirkung bei der Jongliergruppe erwähnt werden.

Weil Silvia Hochmüller auch klug und gekonnt mit Worten zu jonglieren weiß und mit ihren Texten Vieles in Schwebe bringt wird sie heute als Schriftstellerin geehrt.

In ihrem Text über die Seele, die immer davonläuft, findet sich ein Satz, der uns alle angeht.
„Ich hole sie mir zurück“ steht da.
Silvia Hochmüller spricht diesen Satz für uns alle aus.
Ich möchte daher – am Ende dieser Laudatio- meine Frage vom Anfang wiederholen:
Haben Sie heute Ihre Seele mit?
Wenn nicht, dann wissen Sie – dann wissen wir alle- was zu tun ist:
Wir holen sie uns zurück!

Ich gratuliere Silvia Hochmüller – im Namen der Jury- ganz herzlich zum Ohrenschmaus-Literaturpreis 2015!

Kurzbiografie

Silvia Hochmüller hat ihre Schulpflicht in der Landesonderschule St. Isidor und St. Pius, beides Einrichtungen der Caritas für Menschen mit Behinderungen Linz, absolviert. Anschließend trat sie in die Werkstätten St. Pius ein. Im Bereich Handwerk und Montage, arbeitet sie und setzt verschiedene technische Kleinteile zusammen.

Sie war in den vergangenen Jahren in der Bildhauergruppe des jährlichen Künstler-Workshops. Dabei fiel auf, dass sie zu ihren Skulpturen wunderbare Geschichten erfand. Ab September 2011 kommt sie regelmäßig in die Literaturgruppe von St. Pius.

Silvia Hochmüller besucht die Jongliergruppe, einmal wöchentlich zum Training und sie ist dort ein wichtiges Mitglied. In ihrer Freizeit singt sie beim Chor St. Pius, mit diesem Chor hat sie zahlreiche Auftritte. Außerdem spielt sie Tischtennis und Boccia.

Auszug aus der Jurybegründung

„Dieser Text klingt wie ein Selbstgespräch, wie ein Aufschrei. Man spürt ein tiefes Erschrecken darüber, dass immer wieder etwas verloren geht, in einem selbst. Es ist ein Appell an das eigene Ich, die Seele nicht aus dem Blick zu verlieren…“ – Jurymitglied Heinz Janisch

Peter GSTÖTTMAIER

Peter_gsoettmaierdössöbi

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dössöbi

mama
sogt ollwei
dössöbi

jedn tog
ruaf ih on

mama
sogt ollwei
dössöbi

und
ollwei ruaf
ih sie wieda on

Kurzbiografie

Unter der Woche arbeitet er von 8h bis 16h in der Aussengruppe Anlagenpflege der Lebenshilfe Grein, die übrige Zeit schafft er alles was so in einem Haushalt zu tun ist.
Den Sonntag widmet er immer der Mama.

Auszug aus der Jurybegründung

„Peter Gstöttmaier versteht es – mit einfachen prägnanten Worten in der Mundart und oft handgeschrieben – die komplexesten Lebensweisheiten auszudrücken.“ – Jurymitglied Eva Jancak

Johanna Maria OTT

Johanna Maria OttSee

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See

Der See ist klar, man kann den Mond sehen, Frauen, Mädchen schwimmen im sommerlichen Wasser.

Die Männer und Jungen sehen ihre verschwommenen Bewegungen.

Da kam ein wunderschönes Mädchen aus dem Wasser. Johanna war ihr Name, und sie legte sich neben einen Jungen und er streichelte sie am Rücken und am Kopf und sie schmolz.

Kurzbiografie

Johanna Maria Ott wird im Jahr 1983 mit einer komplexen Körperbehinderung in Berlin geboren. In Hamburg besucht sie als einzige behinderte Schülerin unter 600 nicht-behinderten Schülern und Schülerinnen eine Waldorfschule.

Mit 16 Jahren zieht sie in die Schweiz zu ihrem Vater nach Rheinau und geht dort in die Oberstufe der Waldorfschule Schloss Glarisegg. Mit 18 Jahren zieht Johanna in eine eigene Wohnung nach Zürich.

Das Thema Tod interessiert sie schon seit ihrer Kindheit und sie absolviert erfolgreich eine Ausbildung in Sterbebegleitung.

Mit 26 Jahren begründet sie mit einem Assistenten das „Jay Jay Schreiblabor“, wo sie Gedichte und Geschichten mit einer speziellen Tastatur und einem Kopfhelm schreibt.

Im Jahr 2012 wird sie Mitbegründerin des Vereins „leben wie du und ich“. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit einer komplexen Behinderung, die selbstbestimmt mit Assistenz leben (wollen), durch ein gezieltes Angebot im Bereich von Management, Administration, Beratung, Supervision und Konfliktmanagement zu unterstützen.

Im Jahr 2015 wird es eine Veränderung im Leben von Johanna Maria Ott geben:

Eine Initiative der Hamasil – Stiftung hat es sich unter der Leitung von Martin Seiz zur Aufgabe gemacht, im Kreis 5 den KULTURPARK zu bauen. Dort soll ein Ort der sozialen und kulturellen Vielfalt entstehen mit Bildungs- und Veranstaltungszentren, bezahlbaren Wohnungen im Zentrum der Stadt, einem Kunsthof, Geschäften, Grünanlagen und Arbeitsräumen.

Seit 2014 arbeitet Johanna Maria Ott in dem Gemeinschaftsatelier des Vereins AUGENHÖHE in der Aargauerstrasse, dessen wunderbares Konzept und die Unterstützung der Mitarbeiterinnen eine grosse Bereicherung für Johanna und ihre Arbeit darstellen.

Auszug aus der Jurybegründung

„… Das Mädchen schmolz? Ja, das Mädchen schmolz.
Es ist Subjekt, und das Verb wird daher stark flektiert. Zwar wird es gestreichelt, das Mädchen, am Rücken und am Kopf, aber schmelzen tut es selber, wie der Schnee oder ein Stück Schokolade …“ – Jurymitglied Ludwig Laher

Ehrenliste

Klaus WILLNER

Klaus WillnerAngst

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ANGST

Wenn ich im dunkeln wandere hab ich Angst
Geh ich auf die Strasse hab ich Angst
Vor der Zukumft hab ich Angst
DieGewalt auf der Welt bringt mir Angst
Vor der ungewissheit hab ich Angst
Gewissee Freunde machen mir Angst
Vor einen Anfall überkommt mich die AngstVor der Unmenschlichkeit
Bebe ich vor ANGST ANGST ANGST ANGST

Kurzbiografie

Geboren in Linz
Schauspieler und aktuell im Vorstand bei den Schrägen Vögeln Linz
Reist gerne, war bereits in Teneriffa, in Wien, Graz, in Kroatien, Deutschland und Prag

Christian KARGL

Der Mensch Christian Kargl

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Der Mensch Christian Kargl

der mensch besteht aus einem kopf, haut, knochen, muskeln und gelenken. einem herz und einem gehirn, die regeln den ganzen kreislauf des menschen. mit dem gehirn lernt man auch die sachen, die man so braucht. so entstehen auch manchmal neue ideen.

der mensch besteht aus lebenstrauer. haß, wut und liebe. sex. sieben. und hilfsbereitschaft. traurige augen. sehnsucht.

der mensch besteht aus körperteilen, der mensch besteht aus schönen ohren zum hören und augen, damit man alles sehen kann. vor allem schönes. der mensch hat schöne haare, aber nicht alle. es gibt unterschiedliche. manche haben glatzen.
der mensch kann riechen, schmecken und tasten und hat einen gleichgewichtssinn.

der mensch hat füße, zehen, zähne, brust, hinterteil. rücken. der mensch kann reden, schreiben, lachen. trinken, essen, schlafen und tanzen. er kann auch bauen. manche menschen brauchen eine brille damit sie besser sehen können.

manche menschen brauchen ein hörgerät. es gibt auch menschen die brauchen einen herzschrittmacher. manche brauchen kontaktlinsen. manchmal brauchen alte leute einen rollstuhl. manchmal gehen sie mit krücken oder einen stock.

was geht morgens auf vier beinen, mittags auf zweien und abends auf dreien? der mensch

der mensch besteht auch aus blindheit. gewalt. zorn. weil manche böse sind und den anderen einfach böses will und
verliert vertrauen.

der mensch besteht aus mann und frau. die frau trägt das kind aus und gebärt es und der mann befruchtet die eizellen
der frau. über die geburt gibt es nicht viel zu sagen, sie kann leicht und gut verlaufen oder schwer und problematisch. und
es ist wechselhaft was geboren wird, ob männer oder frauen oder zwillinge, trillinge oder mehrlinge. es können auch
zwitter geboren werden.

zwitter ist auch wenn man das selber ist, ist man es nicht selber. weil man mit einer behinderten frau zu kämpfen hat, im
sinne von unterstüzen. das mannfrau-verhältnis kann in harmonie oder disharmonie sein. bei mir ist es mit mag traurig.
sie hat ms. was ist das? zwitter ist kranksein. ist eine unheilbare krankheit, wo sich die seele nicht entscheiden konnte.
manchmal entscheidet sich die seele, manchmal auch falsch.

die meisten menschen können entscheidungen treffen, ob gut oder schlecht, das oder jenes; und nicht alle, manche menshcen
können nur das, was kriegen hinnehmen und keine entscheidungen treffen.

der mensch kann sprechen und schweigen. es gibt verschiedene sprachen. es kann nicht jeder alle sprachen. der mensch
braucht vertrauen. in einer partnerschaft kann man auch verletzt werden.

der mensch macht auch fehler. der mensch ist nicht immer vertrauenswürdig. der mensch behndelt die tiere sehr schlecht.
als niedere lebensformen. wie helena b carter es gesgt hat.

der mensch ist manchmal stur oder eigensinnig oder dickköpfig oder auch nachgiebig oder sogar verständnisvoll. der
mensch ist wirklich ein gogodales-syndrom. er ist immer auf achse. die basis ist so. jeder mensch weint. der mensch
ist traurig, weil er sich von der außenwelt nicht beachtet fühlt. die meisten suchen kontakt zu anderen menschen oder
tieren. es gibt auch das dewidale symprtom. das bedeutet, wenn zb die helena dauert hin und her rennen muss, weil
es nirgends passt. wenn nach hause kommt und plötzlich weint. der andere tröstet. dazu gibt es auch einen film.

Kurzbiografie

geboren am 28.12.1991 in Wien. Ich höre gerne Musik und bin eine Frau. Ich bewundere Helena Bonham Carter.

Karin Brenner & Manuela Gruber

karin brenner & manuela gruberfamilie

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familie

ich war ein kleines mädchen
und da war ich 4 oder 6 jahre jung
und da war ich mit dem vater und mit der oma
zusammen und mein vater hat immer getrunken jäden tag
ist er nimmer nach hause gekommen und zum schluss
wars so bei mir und mein früherer vater hat mich
immer geschlagen und geprügelt das ich immer so blau war wie er
immer ins geschicht geschlagen geworden und das war früher
so bei mir so …

Kurzbiografie

Karin Brenner, geb. in Neunkirchen, am 13.12.1966.
Ich beschäftige mich gerne mit dem Laptop, schreibe gerne Texte und Geschichten, male sticke, häckle und nähe gerne. Höre auch gerne Musik.

Manuela Gruber, geboren am 25.5.1967 in Lilienfeld.
Ich male gerne, höre und mache gerne Musik und arbeite gerne am PC. Freitags bin ich meistens in der Forum Logos-Schreibgruppe

Ruth Oberhuber

Kowalskiträume

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Kowalskiträume

Trau dich zart zu sein du Mensch.
Milchschäume
Schokoländer
Das was das Herz spricht tut jeder gern, weil es stimmt.

Kurzbiografie

Ruth Oberhuber ist am 28.03.1993 in Linz geboren. Den Integrationskindergarten besuchte ich in Gallneukirchen beim Diakoniewerk.

Sie war dreieinhalb Jahre im Arbeitsvorbereitenden Lehrgang in der Martin Boos-Schule. So kam sie in die Theaterwerkstatt Malaria. Sie liebt die Bühne und möchte als Schauspielerin viel dazu lernen.

Julia Jirak

Krippenspiel in neuer Version

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Krippenspiel in neuer Version

Die Geschichte beginnt damit, dass Erzengel Gabriel Mutter Maria verkündet, dass sie ein Kind bekommt. Gabriel: „Maria, siehe du wirst ein Kind bekommen!“

Maria: „Was um Gottes Willen!?“. Nachdem Maria diesen Schrecken verdaut hat, verkündet sie dem enthaltsamen Joseph die erschreckende Nachricht. Joseph: „Moment mal Maria, du bist schwanger. Mit wem hast du mich betrogen?“.

Maria: „Mit Gott!“. Joseph: „Das kannst du dem Heiligen Geist erzählen“.

Nachdem sich der enthaltsame Joseph wieder beruhigt hat, brachen sie auf nach Bethlehem und suchten vergebens eine Herberge. Joseph: „Lieber Wirt, nehmt uns auf, wir brauchen eine Herberge für heut Nacht“. Wirt: „Tut mir leid, heut ist Ladys Night – Maria Ja, Joseph Nein“

Maria: „Ich bitte Sie, zeigen Sie doch mal ihr Herz – ICH BIN SCHWANGER“. Joseph: „Ja, wir wissen es“. Wirt: „Hört her für diesen speziellen Fall haben wir hinterm Haus einen Stall“

Nachdem Maria und Joseph es sich im Stall von Bethlehem gemütlich gemacht haben – durch den Schutz des Esel. „Iah“, gebar Maria zur Nacht auf Weihnachten ihr Kind. Maria: „Und was ist es Joseph?“. Joseph: „Ein Junge, huch jetzt ist er mir fast runtergefallen, Jessas…“ Maria: „Jessas – ein guter Name!“

Joseph: „Jessas?“. Und so kam Jessas zur Welt und wenn er nicht gestorben ist, dann lebt er heute noch.

Bericht von Julia

Kurzbiografie

Büro- und Mediengruppe Horizont,
Jugend am Werk Begleitung von Menschen mit Behinderung GmbH, Wien

Herbert Schinko

Herbert_Schinko_webDie Stille

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Die Stille

Die Stille soll schön bleiben.
Die Stille mag ich gerne.
In der Gruppe ist es still.
In der Therapie ist es still.
Im Zimmer ist es still. In der Küche ist es still.
Auf dem Weg ist es still.
In der Nacht ist es still
Am Tag ist es still.
Mir gefällt, dass es still ist.
Wenn es ganz still ist, das mag ich.
Wenn es ganz still ist, dann geht es mir gut.
Wenn es immer still ist, dann fühle ich mich besser.
Die Stille soll für immer bleiben.
Bei mir ist es still.
Die Stille ist mir lustig.

Kurzbiografie

Caritas St. Pius
Steegen-Peuerbach, Oberösterreich

 


 

Lesen Sie alle Texte des Jahres 2015

NachnameVornameTitel des Textes 
WillingerBrigitteSchritt für Schritt dem Ziel entgegenzum Text
HiltnerHans-MartinWas mir durch den Kopf geht und ich mit Hilfe aufschreiben möchtezum Text
WillnerKlausAngstzum Text
WillnerKlausHerzibinkerlzum Text
WillnerKlausStimmenzum Text
WillnerKlausZwiegesprächzum Text
DolischkaElisabethDas Unglück und das Glückzum Text
Wagner SafranyEva Maria AlexanderAlter(n)!zum Text
Wagner SafranyEva Maria AlexanderLiebeserleichterungzum Text
Wagner SafranyEva Maria AlexanderReisenzum Text
Wagner SafranyEva Maria AlexanderUnsere Zukunft in 20 Jahrenzum Text
KautnikMartin ManuelMeine Vergangenheit als Sänger einer Schulbandzum Text
KautnikMartin ManuelDie Geschichte zwischen Paul und Martin oder wie aus Feindschaft Freundschaft wurdezum Text
KautnikMartin ManuelMeine heutige Party und mein Traumzum Text
KautnikMartin ManuelVerliebt in die falsche Ladyzum Text
KautnikMartin ManuelMein Urlaub in der Therme Loipersdorfzum Text
KarglChristianDer Mensch C.K. (Christian Kargl)zum Text
KarglChristianDie Nachspielung von Jesus auf meine Artzum Text
KarglChristianMeine Krankheitzum Text
KarglChristianTagesablaufzum Text
KarglChristianziggy chris (inspired by Ziggy Stardust von David Bowie)zum Text
OttJohanna MariaAls sie verschwandzum Text
OttJohanna MariaHindernissezum Text
OttJohanna MariaDer Walzum Text
OttJohanna MariaEin Ignorant hatte einen hohlen Kopfzum Text
OttJohanna MariaSeezum Text
OttJohanna MariaGedanken zur Freiheitzum Text
Brenner GruberKarin ManuelaDerikzum Text
Brenner GruberKarin ManuelaFamiliezum Text
Brenner GruberKarin ManuelaHochzeitsliedzum Text
Brenner GruberKarin ManuelaMotivationsprojektzum Text
Brenner GruberKarin ManuelaNatur und Liebezum Text
StabenowPeterDie Wiederbegegnungzum Text
KoxederBrigitteMärchen vom Café Kowalskis Sessellandzum Text
KoxederBrigitteIch bin Soldat und heiße Mut.zum Text
StachlElisabethDer heilige Gartenzum Text
StachlElisabethKnast, Land, Flusszum Text
StachlElisabethTürzum Text
StachlElisabethEin Kriegzum Text
GruberGertraudDie afrikanische Mauerzum Text
GruberGertraudDer Arbeiterkammerpräsidentzum Text
GruberGertraudDie Katze, Dosezum Text
GruberGertraudMutzum Text
GruberGertraudDer bunte Sesselzum Text
HackHerwigHeilige Familiezum Text
HackHerwigDie Beziehung zw. Sinowatz und Kirchschlägerzum Text
HackHerwigDorazum Text
HackHerwigSesseln im Kowalskizum Text
KoxederBrigitteKunst-Kulturzum Text
KastnerHerbertDachstuhl und Blitzzum Text
KastnerHerbertDie Sesselzum Text
KastnerHerbertAttentat auf den Mordzum Text
KastnerHerbertVom frühesten Bundespräsident Leopold Figl bis Heinz Fischerzum Text
KastnerHerbertKraut aus Kärntenzum Text
OberhuberRuthDas Herzzum Text
OberhuberRuthKowalskiträumezum Text
OberhuberRuthMenschenzum Text
OberhuberRuthSessel im Kowalskizum Text
OberhuberRuthTürenzum Text
MannStefanPoseidon Geschichtezum Text
MannStefanEinkaufenzum Text
MannStefanTagesablauf des James Bondzum Text
MannStefanDie Welt mit lauten Sesselnzum Text
MüllerStefan PaulAlladin 404zum Text
MüllerStefan PaulDie Behindertenzum Text
MüllerStefan PaulGeisterzum Text
MüllerStefan PaulKüssen!zum Text
MüllerStefan PaulWenn ich Vöglein wärzum Text
GstöttmaierPeterGhörn aussizum Text
GstöttmaierPeterdössöbizum Text
GstöttmaierPeterSpeiseplan für eine Wochezum Text
GstöttmaierPeterA Hawarazum Text
GstöttmaierPeterKaffeehauszum Text
Kreativgruppe Forum LogosDer Unterschied zwischen Flüchtlingen & Auswanderern
(Karin Brenner, Martin Kautnik, Christian Kargl, Manuela Gruber, Stefan Paul)
zum Text
KönigMelanieImmer weiterzum Text
KönigMelanieMithilfe der Nachtzum Text
MarekDavid SylvesterNebelliebessuchaussichten auf der Fischerbastei in Budapestzum Text
StertzFlorianEin paar Tage in Berlinzum Text
HirschbühlNatalieFreundschaftzum Text
LüpfertGuidoDie Liebe macht blindzum Text
SeisenbacherJosef ReinhardOhne Titel!zum Text
SeisenbacherJosef ReinhardOhne Titel!zum Text
SeisenbacherJosef ReinhardDer Mai!zum Text
SeisenbacherJosef ReinhardOhne Titel!zum Text
SeisenbacherJosef ReinhardOhne Titel!zum Text
LannerAlfredDas Geheimnis im Momentzum Text
LannerAlfredDer Fremdezum Text
HendlChristinaFlucht in die Fremdezum Text
HendlChristinaLebens Traumzum Text
ScheidlJürgenDas Versprechenzum Text
KollerMelanieDie Hoffnungzum Text
KollerMelanieIm Zimmer nebenanzum Text
KollerMelanieMeine große Freudezum Text
KollerMelanieDer Fußballspielerzum Text
GindlerMichaelDer Fremde in Amerikazum Text
GindlerMichaelHerkules Halbgottzum Text
GindlerMichaelAutomatischzum Text
BilySabineWelt (Menschen)Kaputt kommt Ignoranz Raus!zum Text
JirakJuliaDie neue Zukunft der Menschheitzum Text
JirakJuliaKrippenspiel in neuer Versionzum Text
NeufingerlJasminKoster und seine Brüder und sein Vater in Chinazum Text
ForstenlechnerAlfredHilfe wir versinken im Suffzum Text
DixonSuzanneLiebesgschichten und Heiratssachenzum Text
DixonSuzanneZwischen dem Gamskarkogel und Weidlingbachzum Text
DixonSuzanneLieve-Gschichtelnzum Text
WeinbergerIngeSonnezum Text
WeinbergerIngeStillezum Text
WeinbergerIngeWas ist schönzum Text
WeinbergerIngeTräumenzum Text
SchinkoHerbertDie Stillezum Text
SchinkoHerbertDas Singenzum Text
SchinkoHerbertWas ich können möchtezum Text
SchinkoHerbertWenn es schneit im Sommerzum Text
SchinkoHerbertMutzum Text
HochmüllerSilviaFreudezum Text
HochmüllerSilviaDie Seelezum Text
HochmüllerSilviaIch bin nicht glücklichzum Text
HochmüllerSilviaGeheimniszum Text
HochmüllerSilviaGlaubezum Text
WilhelmMichaelTräumenzum Text
WilhelmMichaelFrühlingzum Text
WilhelmMichaelSiegerzum Text
WilhelmMichaelDas bin ich - Was bin ichzum Text
WilhelmMichaelFragenzum Text
AichwalderAlexanderDie Streiche des Kobolds Giuseppezum Text
StacherChristopherPrinz Lauserzum Text
KristenDavidMicky mauszum Text
TatzberAntonh-o-r-s-ezum Text
BlitzsteinAntonDie Hauskatzen und der Krisenerfahrenezum Text
BlitzsteinAntonSieht so Inklusion aus?zum Text
BlitzsteinAntonEine Realsatire aus Wien - Image und Medienzum Text
BlitzsteinAntonMensch Besuch Schwerelosigkeit Wunderzum Text
OberhuberRuthMutterliebezum Text